Photodynamische Therapie

PDT - eine neue Behandlungsform gegen HautkrebsDie Photodynamischen Therapie (PDT) ist hervorragend geeignet, die Vorstufen vom hellen Hautkrebs (aktinische Keratosen), frühe Formen des hellen Hautkrebses (Morbus Bowen) und viele Formen des Basalzellkarzinoms zu behandeln. Die Methode zeichnet sich durch eine besonders hohe Zuverlässigkeit und durch auffallend gute kosmetische Ergebnisse aus.

Wie funktioniert die Photodynamische Therapie?

Auf die zu behandelnden Tumoren oder Vorstufen des Hautkrebses wird für einige Stunden eine Creme aufgetragen, die als Wirkstoff 5-ALA (Aminolävulinsäure) oder MAOP (Methyl-Amino-Oxopentanoat) enthält. Diese Wirkstoffe lagern sich sehr selektiv in die kranken Zellen ein. Nach der Einwirkzeit von drei bis vier Stunden wird mit einem sichtbaren, kalten Rotlicht belichtet. Der Wirkstoff, der sich dann in den kranken Zellen angereichert hat, macht diese Zellen lichtempfindlich, so dass diese Zellen äußerst selektiv unter der Belichtung zu Grunde gehen. Auf diese Weise kann der Hautkrebs bei weitestgehender Schonung des gesunden Gewebes effektiv behandelt werden.

Die Einsatzgebiete sind besonders die genannten Formen von Hautkrebs, wenn sie im Gesicht auftreten und wenn ein besonders gutes kosmetisches Ergebnis angestrebt wird.

Weitere Informationen

Drucken